Die Verherrlichung des hl. Karl Borromäus in Volders

Drei Ölskizzen aus der Sammlung Reuschel von Martin Knoller

Die Sammlung Reuschel ist eine Kollektion barocker Ölskizzen des 18. Jahrhunderts. Diese Werke sind im Bayerischen Nationalmuseum in München ausgestellt (Saal 44 und 45).

Hier haben sich drei Ölskizzen erhalten, die die Fresken in Volders vorbereiten.

Die Servitenklosterkirche St. Karl in Volders wurde von Martin Knoller mit Fresken ausgestattet.

Sammlung Reuschel - Bayerisches Nationalmuseum
Bayerisches Nationalmuseum in München
Sammlung Reuschel - Volders
Servitenklosterkirche St. Karl in Volders

Der Künstler Martin Knoller

Martin Knoller wird 1725 in Steinach am Brenner in Tirol geboren. Er stirbt 1804 Mailand. Von ihm sind zahlreiche Fresken und Altarbilder in Mailand, Südtirol und Bayern erhalten.

Martin Knoller wird in Wien, Rom und Neapel zum Maler ausgebildet.
Den Freskoauftrag in Volders erhält er von Graf Karl von Firmian, einem habsburgischen Botschafter in Mailand. Seit 1765 wohnt Knoller in Mailand und wird zum Professor an der dortigen Akademie ernannt.

Sammlung Reuschel - Martin Knoller

Selbstprotrait,
Öl auf Leinwand, 73 x 59 cm, Mailand, 1795
Stadtmuseum Bozen

Der hl. Karl Borromäus empfängt den Kardinalshut

Entwurf von Martin Knoller für das Deckenfresko in der nördlichen Kapelle der Servitenklosterkirche St. Karl in Volders

Verherrlichung des hl. Karl Borromäus

Teilentwurf für das 1766 datierte Kuppelfresko in der Servitenklosterkirche St. Karl in Volders bei Innsbruck. Knoller freskierte die große Flachkuppel mit der Glorifizierung des Heiligen.

Der hl. Karl Borromäus verteilt Almosen

Entwurf für das Deckenfresko in der südlichen Kapelle der Servitenklosterkirche St. Karl in Volders bei Innsbruck

© Reuschel Stiftung, Bayerisches Nationalmuseum, 2024

Idee und Textentwurf von Dr. Astrid Scherp-Langen und Andreas Bittkau
Fotos von Bastian Krack, dem Stadtmuseum Bozen und dem Bildarchiv des BNM